BACH-BLÜTEN BEI TIEREN   Text drucken
 
Grundsätzlich können die Bach-Blüten bei allen Tieren angewandt werden. Arzneimittelrechtliche Vorschriften verbieten bisher - zumindest in Deutschland - die Anwendung an lebensmittelliefernden Tieren. So werden die Bach-Blüten überwiegend bei Hunden, Katzen, kleinen Heimtieren, Vögeln und Pferden, die im Equidenpass als nicht lebensmittelliefernde Tiere ausgewiesen sind, eingesetzt.

In Büchern aus dem Humanbereich finden sich regelmäßig auch Hinweise zur Behandlung von Tieren.
  • Es gelten für Tiere die gleichen Grundsätze wie in der Behandlung von Menschen.
  • Tiere sprechen oft wesentlich schneller auf eine Bach-Blüten-Therapie an als Menschen.
 

> Wann ist eine Bach-Blüten-Therapie bei Tieren empfehlenswert?
> Wann ist eine Bach-Blüten-Therapie als alleinige Therapie nicht anzuraten?
> Kurzportraits der Bach-Blüten für Tiere
 
Wann ist eine Bach-Blüten-Therapie bei Tieren empfehlenswert? [ >> zurück ]
  • Vor jeder Bach-Blüten-Therapie sollte selbstverständlich abgeklärt werden, inwieweit ein verändertes Verhalten nicht organische Ursachen hat.
  • Beispiele: Lustlosigkeit, Verlangen nach Futter zu unüblichen Zeiten kann ein Hinweis auf eine ernsthafte Leber- oder Nierenerkrankung sein. Bei Schmerzen kann ein Tier aggressiv reagieren, es muß nicht notwendigerweise jammern oder heulen.
  • Die Bach-Blüten-Therapie erweist sich als besonders wirksam bei allen Beschwerden, Störungen und Krankheiten, die eine deutliche psychische Komponente aufweisen.
  • Vor allem für Tiere, die sehr sensibel auf äußere Einflüsse reagieren, ist die Bach-Blüten-Therapie gut geeignet.
  • Beispiele: Harnabsatz in der Wohnung kann aus Angst erfolgen, wenn eine Katze z.B. einen stärkeren Rivalen durch die Balkontür im Garten nur sieht. Manche Tiere reagieren auf ungewohnte Aufregung mit Durchfall oder Erbrechen.
 
Wann ist eine Bach-Blüten-Therapie als alleinige
Therapie nicht anzuraten?
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  • bei angeborenen Mißbildungen.
  • bei Erkrankungen mit schwerwiegenden anatomischen Veränderungen, bei denen die Selbstheilungskräfte des Organismus bereits erschöpft sind wie z.B. bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz, bei Nierenversagen.
  • Bei körperlichen Erkrankungen, bei denen bestimmte Stoffe substituiert werden müssen, z.B. Insulingabe bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Schilddrüsenhormone bei Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion).
  • Bei zuchtbedingten Charakterfehlern oder angezüchteten körperlichen Mängeln wie z.B. Bösartigkeit, Atemprobleme bei kurznasigen Perserkatzen.
  • Bei Beschwerden und Problemen durch nicht art- und tiergerechter Haltung, wenn diese nicht abgestellt werden kann.
  • Bei Erkrankungen durch Fehl- oder Mangelernährung.
  • Bei Unfällen mit schweren Verletzungen.
  • Hängen die Probleme eines Tieres mit Spannungszuständen in der Familie zusammen, müssen erst diese gelöst werden, bevor eine Bach-Blüten-Therapie erfolgreich eingesetzt werden kann.
  • Lehnt ein Tierbesitzer eine Bach-Blüten-Therapie kategorisch ab, kann die energetische Blockade so stark sein, dass diese Therapieform bei seinem Tier nicht wirkt.
 
Kurzportraits der Bach-Blüten für Tiere [ >> zurück ]

Die Bach-Blüten-Therapie ist ein abgeschlossenes Heilsystem bestehend aus 38 Einzelmitteln, die aus bestimmten wildwachsenden, ungiftigen Blumen, Büschen, Bäumen und Wasser einer heilkräftigen Quelle gewonnen werden, und aus einem aus 5 Blüten bestehenden Kombinationsmittel. Die Blüten werden mit ihren englischen Eigennamen bezeichnet und zusätzlich nach alphabetischen Gesichtspunkten von 1 - 38 nummeriert. Das einzige Kombinationsmittel - Rescue Remedy, Notfalltropfen - wird als Nummer 39 bezeichnet.
  1. Agrimony (Odermennig): sehr gesellige, fröhliche, eher konfliktscheue Tiere, denen Ruhe und Harmonie über alles geht; zeigen Ruhelosigkeit, Nervosität, innere Unruhe, Überforderung, Ablenkbarkeit;
  2. Aspen (Zitterpappel): Tiere haben unbestimmte Ängste; zeigen Ängstlichkeit, Schreckhaftigkeit, Unruhe, extreme Sensibilität; können nicht alleine bleiben, laufen weg oder verkriechen sich;
  3. Beech (Rotbuche): Tiere sind selbstbewußt und ablehnend gegen Artgenossen und/oder Menschen; zeigen Intoleranz, übersteigerte Willensstärke, Streitsucht, Aggressivität, Protestreaktionen;
  4. Centaury (Tausendgüldenkraut): liebe, gutmütige und duldsameTiere; zeigen Unterwürfigkeit, Trennungsangst, Fixierung auf den Tierhalter, Labilität; lassen sich überfordern;
  5. Cerato (Bleiwurz): Tiere sind auffällig unsicher, unentschlossen, weil ihnen ein natürliches Selbstvertrauen fehlt; zeigen Abhängigkeit vom Tierhalter, gestörtes Sozialverhalten, Zerstörungswut, Heimweh;
  6. Cherry Plum (Kirschpflaume): Tiere neigen zu unkontrollierten Reaktionen; zeigen Angespanntheit, Unbeherrschtheit, Unruhe, zwanghaftes Verhalten, Neurosen, Hysterie;
  7. Chestnut Bud (Knospen der Roßkastanie): Tiere sind nicht in der Lage, aus gemachten Erfahrungen zu lernen; wirken unkonzentriert, unaufmerksam, ungelehrig; neigen zu Unsauberkeit;
  8. Chicory (Wegwarte): selbstbewußte Tiere verhalten sich übertrieben fordernd, versuchen dauernd, auf sich aufmerksam zu machen; zeigen Protestreaktionen, Aufdringlichkeit, übersteigerten Schutztrieb, Untugenden, Wehleidigkeit;
  9. Clematis (Weiße Waldrebe): Tiere wirken insgesamt teilnahmslos und scheinen abwesend; "Tagträumer"; zeigen Antriebslosigkeit, Absencen, Lern- und Konzentrationsschwächen, Senilität;
  10. Crab Apple (Holzapfel): Tiere fühlen sich nicht wohl in ihrer Haut; zeigen übertriebenes Putzverhalten, Stereotypien, Unsauberkeit; sind heikle Fresser;
  11. Elm (Ulme): sonst kräftige und leistungsbereite Tiere fühlen sich momentan überfordert, wirken phasenweise erschöpft; zeigen rasche Ermüdung, mangelnde Kondition, Lustlosigkeit;
  12. Gentian (Herbstenzian): sensible Tiere sind unsicher, weil mißtrauisch und leicht zu entmutigen; können schlechte Erfahrungen durch Besitzerwechsel, Umzug, Verlust, Tierheimaufenthalt nicht verkraften;
  13. Gorse (Stechginster): Tiere sind resigniert, kraftlos und müde, haben sich selbst aufgegeben; zeigen Apathie, haben eine lange Leidensgeschichte hinter sich;
  14. Heather (Schottisches Heidekraut): Tiere sind übertrieben aufdringlich und selbstbezogen, eher unsicher, wollen immer Aufmerksamkeit haben; zeigen Bellen, Winseln, Jaulen, Protestreaktionen, Selbstverstümmelung;
  15. Holly (Stechpalme): Tiere neigen zu unkontrollierten Reaktionen und Angriffen, wenn ihnen etwas nicht paßt; zeigen Eifersucht, Feindseligkeit, Aggressivität, Trotzreaktionen, Protestpinkeln;
  16. Honeysuckle (Geißblatt): Tiere, die der Vergangenheit nachtrauern, mit neuen Situationen nicht zurechtkommen, bei Besitzer-, Ortswechsel, Heimweh bei Urlaub, Verlust von Bezugspersonen oder Tierpartnern;
  17. Hornbeam (Weißbuche): Antriebsschwache Tiere, scheinen zu schwach, ihr Leben zu bewältigen; zeigen Müdigkeit, Erschöpfung, Energielosigkeit;
  18. Impatiens (Drüsentragendes Springkraut): Ungeduldige und hektische Tiere, die leicht gereizt sind und zu überschießenden Reaktionen neigen; zeigen Hyperaktivität, Ungeduld, Gereiztheit;
  19. Larch (Lärche): Tiere haben wenig Selbstvertrauen, fühlen sich anderen immer unterlegen, sind extrem unsicher; zeigen Unterwürfigkeit, Verunsicherung, Skepsis;
  20. Mimulus (Gefleckte Gauklerblume): Tiere haben Angst vor konkret zu benennenden Dingen oder in genau zu beschreibenden Situationen.
  21. Mustard (Wilder Senf): Tiere zeigen Phasen von Traurigkeit, Niedergeschlagenheit ohne erkennbaren Grund; neigen zu depressiven Vestimmungen, labilem Gemütszustand;
  22. Oak (Eiche): Tiere sind erschöpft durch Überarbeitung, sind richtiggehende "Arbeitstiere", können aber nicht aufhören zu arbeiten; zeigen Verbissenheit, Starrheit, Besessenheit, Stereotypien;
  23. Olive (Olivenbaum): Tiere sind körperlich vollkommen erschöpft und kraftlos, haben sich völlig verausgabt; zeigen Müdigkeit, Erschöpfung, erhöhtes Schlafbedürfnis;
  24. Pine (Schottische Kiefer): Tiere wirken geduckt, unterwürfig, ordnen sich schnell unter, sind übertrieben ergeben; sie scheinen permanent ein schlechtes Gewissen zu haben; zeigen Mutlosigkeit, Verkriechen, Stubenunreinheit;
  25. Red Chestnut (Rote Kastanie): Überfürsorgliche Tiere, die sich übertrieben um ihre Welpen, ihre Spielkameraden oder ihre Besitzer kümmern, sie haben Angst um sie; können sich nicht abgrenzen;
  26. Rock Rose (gelbes Sonnenröschen): Für Tiere in akuten, genau zu beschreibenden körperlichen und seelischen Paniksituationen; zeigen Panikattacken, Gewitterangst, Schußangst.
  27. Rock Water (Wasser heilkräftiger Quellen): Tiere nehmen die ihnen gestellten Aufgaben zu ernst, zeigen eine gewisse Starrheit im ihrem Verhalten; neigen zu Sturheit, Altersstarsinn, mangelnder Flexibilität, Stereotypien;
  28. Scleranthus (Einjähriger Knäuel): Tiere sind unsicher, weil innerlich unausgeglichen, neigen zu extremen Stimmungsschwankungen; sind wetterfühlig, reisekrank, ruhelos;
  29. Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern): Für Tiere, die durchgemachte schlechte Erfahrungen noch nicht verkraftet haben; der "Seelentröster"; können die Stubenreinheit verlieren, apathisch werden;
  30. Sweet Chestnut (Eßkastanie): Tiere, die sich völlig aufgegeben haben, die sich nach langen Leiden zurückziehen, keine Anteilnahme mehr zeigen; sind resigniert, interesselos, haben sich innerlich zurückgezogen;
  31. Vervain (Eisenkraut): Hyperaktive, willensstarke Tiere, die immer zu Aktivitäten auffordern; der "Anführer"; zeigen Marotten, Unarten, Unruhe;
  32. Vine (Weinrebe): Tiere sind sehr dominant, ehrgeizig, herrschsüchtig, zwingen ihrer Umgebung ihren Willen auf; der "Tyrann"; zeigen Aggressivität, mangelnden Gehorsam und mangelnde Unterordnung;
  33. Walnut (Walnuß): Für Tiere, bei denen durch wechselnde Lebensumstände eine innere Labilität vorhanden ist, sie kommen mit Veränderungen ihrer Lebenssituation nicht sofort klar; zeigen Probleme bei Umzug, Besitzerwechsel;
  34. Water Violet (Sumpfwasserfeder): Tiere, die einen unnahbaren Eindruck machen, erscheinen stolz und überlegen, sind Einzelgänger; zeigen Berührungsangst, Kontaktprobleme, Aggressivität, wenn man zu nahe kommt;
  35. White Chestnut (Roßkastanie): Tiere sind unkonzentriert und unruhig, erscheinen innerlich angespannt und nicht bei der Sache; zeigen Unruhe, mentale Anspannung, Unausgeglichenheit;
  36. Wild Oat (Waldtrespe): vielseitig begabte Tiere sind unsicher, weil unzufrieden, gelangweilt und launisch; zeigen Hypersexualität, Unkonzentriertheit, Autoaggressivität, Zerstörungswut, neigen zu Ersatzhandlungen;
  37. Wild Rose (Heckenrose): Tiere sind völlig apathisch, zeigen kein Interesse mehr am Leben, lassen alles über sich ergehen; zeigen Schlaffheit, Teilnahmslosigkeit;
  38. Willow (Gelbe Weide): Tiere sind immer mißtrauisch, mißmutig, schlecht gelaunt, ziehen sich sofort beleidigt in ihren Schmollwinkel zurück; zeigen oft Altersbeschwerden;
  39. Rescue Remedy - Notfalltropfen: bestehen aus folgenden 5 Blüten: 29 Star of Bethlehem, 26 Rock Rose, 18 Impatiens, 6 Cherry Plum, 9 Clematis. Sie können bei allen akuten körperlichen und seelischen Notfallsituationen als Erstbehandlung eingesetzt werden.